Nach einem Unfall möchten die meisten nur eines: dass alles schnell und unkompliziert abgewickelt wird. Doch genau in dieser Stresssituation passieren oft Fehler, die Sie am Ende viel Geld kosten können. Als KFZ-Sachverständige sehen wir täglich die Konsequenzen. Basierend auf unserer Erfahrung haben wir die 5 häufigsten und teuersten Fehler für Sie zusammengefasst – und erklären, wie Sie sie sicher vermeiden.
Ein voreiliges Schuldeingeständnis am Unfallort
Der Fehler: Im Schock und unter Druck sagen viele Fahrer Sätze wie: „Tut mir leid, ich habe nicht aufgepasst.“ oder unterschreiben unüberlegt ein Schuldanerkenntnis.
Die Konsequenz: Eine solche Aussage kann von der gegnerischen Versicherung als volles Schuldeingeständnis gewertet werden. Sie riskieren, auf Ihrem gesamten Schaden sitzen zu bleiben, selbst wenn Sie objektiv nicht die alleinige Schuld tragen.
Die richtige Vorgehensweise:
– Schweigen Sie zur Schuldfrage. Sie sind dazu nicht verpflichtet.
– Unterschreiben Sie nichts außer dem europäischen Unfallbericht.
– Bleiben Sie höflich, aber bestimmt. Tauschen Sie nur die notwendigen Daten aus.
Den Gutachter der gegnerischen Versicherung akzeptieren
Der Fehler: Die gegnerische Versicherung bietet Ihnen an, „schnell und unkompliziert“ einen eigenen Gutachter zu schicken. Viele nehmen dieses Angebot aus Bequemlichkeit an.
Die Konsequenz: Der Gutachter der Versicherung ist nicht Ihr Freund. Er arbeitet im Interesse seines Auftraggebers – der Versicherung. Sein Ziel ist es, den Schaden so gering wie möglich zu kalkulieren. Wichtige Positionen wie die Wertminderung, der Nutzungsausfall oder Verbringungskosten werden oft „vergessen“ oder zu niedrig angesetzt. Der finanzielle Schaden für Sie kann in die Tausende gehen.
Die richtige Vorgehensweise:
– Bestehen Sie auf Ihrem Recht, einen eigenen, unabhängigen Gutachter zu wählen.
– Die Kosten für diesen Gutachter muss bei einem unverschuldeten Unfall die gegnerische Versicherung vollständig übernehmen.
– Rufen Sie uns direkt vom Unfallort an. Wir sichern Ihre Interessen von der ersten Minute an.
Auf einen Mietwagen oder Nutzungsausfall verzichten
Der Fehler: Viele Geschädigte wissen nicht, dass ihnen für die Dauer der Reparatur oder der Wiederbeschaffung eine Entschädigung für den Ausfall ihres Fahrzeugs zusteht.
Die Konsequenz: Sie verzichten auf bares Geld. Je nach Fahrzeugklasse kann der Nutzungsausfall zwischen 23 € und 175 € pro Tag betragen. Bei einer Reparaturdauer von zwei Wochen kommt hier schnell eine beachtliche Summe zusammen.
Die richtige Vorgehensweise:
– Sprechen Sie Ihren Gutachter auf den Nutzungsausfall an. Wir ermitteln die genaue Höhe und nehmen sie in das Gutachten auf.
– Wenn Sie einen Mietwagen benötigen, helfen wir Ihnen über unser Partner-Netzwerk.
Ohne Anwalt mit der Versicherung verhandeln
Der Fehler: Viele glauben, sie könnten die Abwicklung mit der Versicherung selbst übernehmen, um Kosten zu sparen.
Die Konsequenz: Sie begeben sich auf ein ungleiches Spielfeld. Auf der anderen Seite sitzen geschulte Versicherungsexperten, die alle Tricks kennen, um Kürzungen vorzunehmen. Ohne juristischen Beistand ziehen Sie fast immer den Kürzeren.
Die richtige Vorgehensweise:
– Beauftragen Sie einen spezialisierten Fachanwalt für Verkehrsrecht.
– Bei einem unverschuldeten Unfall muss die gegnerische Versicherung auch die Kosten für Ihren Anwalt vollständig übernehmen.
– Wir vermitteln Sie gerne an unsere erfahrenen Partner-Anwälte, die das Gutachten erhalten und die gesamte Abwicklung für Sie übernehmen.
Ihr Recht, Ihre Entscheidung
Die Schadensabwicklung ist ein komplexes Feld mit vielen Fallstricken. Der beste Schutz ist, von Anfang an auf unabhängige Experten zu setzen. Ein unabhängiger Gutachter und ein spezialisierter Anwalt sind keine Kostenfaktoren, sondern die Garantie dafür, dass Sie den Schaden ersetzt bekommen, der Ihnen zu 100% zusteht.
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